Martin Weigert diskutiert in seinem Artikel auf netzwertig.com: Die Angst vor Twitter: Facebook auf dem Holzweg sehr leidenschaftlich, warum er den Schritt von Facebook nun auch das Echtzeit Konzept zu implementieren als Holzweg sieht. Seine Hauptargument dabei ist:
Ganz ehrlich – wieviele Deiner Freunde haben denn überhaupt noch längere und substantiellere Beiträge auf Facebook geschrieben? Wieviele nutzten denn nicht schon die ganze Zeit Ihre Twitter App, um schnell Belanglosigkeiten in den Äther zu streuen? Ich denke mal, da ist es von Facebook nur konsequent diesem Trend zu folgen.
Recht gebe ich Dir allerdings, dass das „Anflanschen“ einer beliebigen Anzahl von Features, den Kern immer mehr verwässert und die Useability nicht gerade stärkt. Klar kann Facebook alles, was Twitter auch kann. Doch konnte Twitter recht gut wachsen. Vielleicht lag dies aber gerade an der Einfachheit dieses Dienstes. Ich denke, viele Seiten tun gut daran sich von der Fetureitis abzuwenden und mal wieder über Ihren Kern nachzudenken. Denn m.E. wird dies vom User mehr honoriert, als eine verwirrende Vielzahl ohne Kontur.